Spielbericht vom 6. Mai 2007
CB Surses – FC Thusis-Cazis 2:3 (0:1)
Plazza d’Ava: 68 Zuschauer
CB Surses
Sterli Flavio, Philip Berri, Roland Wasescha, Giatgen Poltera, Dario Kolb, Manuel Mareischen, Remi Trenkwalder (C),Curdin Baltermia, Paulo Ildefonso, Beat Sonder, Richard Kloter
Einwechslungen
57. Min: Damian Cadotsch für Beat Sonder | 75. Min: Claudio Casparin für Paulo Ildefonso | 77. Min: Roberto Guetg für Roland Wasescha
Verwarnungen
Roland Wasescha (Gelb), Claudio Casparin (Gelb), Richard Kloter (Gelb)
Mit Spannung hat man auf dieses zweite Heimspiel des CBS gewartet. Das Ziel war ganz klar die drei zu vergebenden Punkte zu gewinnen und sich so ein Vorteil gegenüber dem Tabellennachbar aus dem Domleschg erarbeiten.
Die äusseren Bedingungen waren nicht gerade sehr einladend für ein schönes Fussballfest und trotzdem haben knapp 70 Fussballfreunde den Weg nach Tinizong gefunden. An dieser Stelle auch einen ganz herzlichen Dank an den treuen Anhängern des Vereins die auch an einem solch nassen und sehr kühlen Nachmittag ihre Mannschaft unterstützen.
Doch nun zum geschehen auf dem Platz. Die Startphase des Spiels war ziemlich ausgeglichen und beide Mannschaften hatten noch etwas Mühe mit der Feinabstimmung. So sind auch sehr viele Fehler passiert was vielleicht auch mit den, wie schon erwähnt, schwierigen und anspruchsvollen Bedingungen zu tun hatte. Trotzdem erarbeitete sich der CBS eine sehr gute Möglichkeit zur Führung welche jedoch aufgrund einer Abseitsposition unterbunden wurde. Es handelte sich um einen sehr knappen Entscheid. Auf den Rängen waren die meisten mit diesem Entscheid nicht einverstanden.
In der 26. Minute kam dann etwas überraschend die Führung der Gäste. Diese entstand aus einer sehenswerten Kombination über ein paar Stationen. Jedoch auch in den folgenden Minuten schafften es die Teams nicht sich eine klare Überlegenheit zu erarbeiten und sie neutralisierten sich über weite Strecken. Kurz vor der Pause (43. Minute) hatte der CBS den Ausgleich auf dem Fuss, jedoch Remi Trenkwalder und unmittelbar danach auch Manuel Mareischen schafften es nicht ihre Möglichkeiten auszunützen.
Nach schwachen 45 Minuten standen die Gäste mit einem Tor in Führung. Bei den Fans des CBS war man jedoch noch guten Mutes und man glaubte noch daran, dass die eigene Mannschaft dieses Spiel noch wenden kann.
Nach der Pause haben die Zuschauer dann auch eine etwas feinere Fussballkost serviert bekommen. Die Spieler des CBS waren sehr viel engagierter als noch vor der Pause. So kam es dann auch, dass das Heimteam ausgleichen konnte. Beat Sonder profitierte von einem Durcheinander in der Verteidigung der Gäste und zeigte somit auch dass er seinen von den Gegner so gefürchteten Killerinstinkt nicht verloren hat. Neue Hoffnung keimte auf. In der 55. Minute war der CBS ganz nah an der Führung als Remi Trankwalder’s Freistoss den gegnerischen Pfosten küsste. In der 58. Minute schaffte es der Gast wieder wie aus dem Nichts sich von den einheimischen Verteidigern zu lösen und gingen erneut in Führung. Ein herber Rückschlag für den CBS. Trotzdem erarbeiten sie sich eine weitere gute Chance: ein schnell ausgeführter Freistoss überraschte den Gegner und so kam Paulo Ildefonso zu einer grossen Möglichkeit welche wiederum nicht ausgenützt wurde. Wie es im Fussball nun halt so ist wird dies hart bestraft und der FC Thusis-Cazis schaffte es den Vorsprung auf zwei Tore auszubauen (75. Minute). Ein Schuss aus zwanzig Meter wurde sehr unglücklich und unhaltbar für Flavio Sterli in das Tor abgelenkt.
War das Spiel nun schon entschieden? Nein! Der CBS zeigte Charakter und machte Druck. Die Gäste haben sich tief in die eigene Platzhälfte zurückgezogen. So gelang es Curdin Baltermia dann auch noch auf 2:3 zu verkürzen. Zu mehr hat es dann jedoch leider nicht mehr gereicht.
Die Zuschauer haben ein technisch sehr bescheidenes Fussballspiel gesehen. Als positiv betrachtet werden kann, dass sich der CBS niemals ganz aufgegeben hat. Immer wieder hat sich das Team ins Spiel zurückgekämpft.
Es bleibt nun nur noch zu hoffen, dass die bislang glücklos kämpfenden Surseser, in den nächsten Spielen zu ihren alten Stärken zurückfinden und die nächsten Spiele positiver gestalten.
Sascha Janutin


